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Reform der Pflege- und Familienpflegezeit: Bitte um Unterstützung

Gesamtmetall bittet für die BDA kurzfristig um Hinweise aus der betrieblichen Praxis zur Pflege und Familienpflegezeit.

Das Bundesfamilienministerium beabsichtigt, die Pflegezeiten zu reformieren. Vorgesehen sind die Zusammenführung von Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz, die Flexibilisierung der Freistellungsansprüche sowie die Erweiterung des Kreises der Angehörigen. Es soll außerdem geprüft werden, ein Familienpflegegeld einzuführen. 

Im Vorfeld zur Reform der Pflegezeit- und Familienpflegzeitgesetze plant das Bundesfamilienministerium kurzfristig, Interviews mit Betrieben durchführen zu lassen, die praktische Erfahrungen mit der Umsetzung der Freistellungsansprüche haben.
Ziel ist es, den in der Praxis entstehenden Aufwand und mögliche Probleme sichtbar zu machen. Wer ist im Betrieb mit welchen Aufgaben belastet? Wo bestehen Ansatzpunkte für Entlastungen und Vereinfachungen? Dies kann etwa Antrags- und Nachweisverfahren betreffen, aber auch alle weiteren Handlungsschritte und organisatorischen Erfordernisse, die mit der Umsetzung von Pflegezeit oder Familienpflegezeit verbunden sind. Die Hinweise sollen im Rahmen der Reform berücksichtigt werden.

Gesamtmetall freut sich über kurze Hinweise aus der betrieblichen Praxis zur Pflege und Familienpflegezeit – etwa zu besonders aufwändigen oder unklaren Regelungen. Jede Rückmeldung hilft, den tatsächlichen Praxisaufwand sichtbar zu machen und wird in den weiteren Prozess einbezogen. 
Bitte schicken Sie Ihre Hinweise aus der betrieblichen Praxis an Jessica Longard (longard@gesamtmetall.de) bis spätestens 18. Mai 2026.

Darüber hinaus können Sie kurzfristig Ihre Erfahrungen in einem etwa einstündigen Interview teilen.Die Interviews sollen in einen Workshop am 19. Mai 2026 einfließen und sind daher kurzfristig vorgesehen. Melden Sie sich bei Interesse bitte bei arbeitsrecht@arbeitgeber.de