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Jetzt das Wahlkampfmotto „Wirtschaft zuerst“ einlösen

Die norddeutschen Metall- und Elektroarbeitgeber gratulieren Manuela Schwesig zu einer bemerkenswerten Aufholjagd und einem zweiten Platz knapp hinter der AfD. Nach Lage der Dinge könnte dieses Ergebnis der SPD eine Regierungsbildung mit der Linken und den Grünen ermöglichen.

„Diese Option auf stabile Verhältnisse verpflichtet nun aber mehr denn je zu einer Politik, welche die Wirtschaft massiv stärkt, dadurch Wachstum fördert und neue Betriebe und Arbeitsplätze ins Land holt“, sagt Dr. Nico Fickinger, Hauptgeschäftsführer von NORDMETALL und AGV Nord. „Was die Unternehmen belastet, ist seit langem bekannt. Bürokratie und Tariftreueregeln müssen massiv abgebaut, Abgaben deutlich gesenkt und die Bildungspolitik spürbar verändert werden“, so Fickinger. „Auch auf Bundesebene muss alles dafür getan werden, die Folgen der negativen demographischen Entwicklung zu lindern. Deshalb wäre es falsch, durch Beibehaltung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren dem Arbeitsmarkt dringend benötigte Fachkräfte zu entziehen und die Rentenkasse nachhaltig zu belasten. Eine verantwortliche Politik erklärt den Menschen, dass die Höhe der Rente von der Höhe der gezahlten Beiträge abhängt und nicht von dem Zeitraum, innerhalb dessen diese Beiträge entrichtet wurden.“