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Folkmar Ukena weiterhin im Gesamtmetall-Präsidium

NORDMETALL-Präsident Folkmar Ukena wurde einstimmig für weitere zwei Jahre im Gesamtmetall-Präsidium bestätigt und vertritt dort die Interessen der norddeutschen M+E-Industrie.

Auf der Mitgliederversammlung von Gesamtmetall am 2.6.2026. wurden in Deidesheim die Vizepräsidenten Wolfram Hatz, Arndt G. Kirchhoff und Wolf Matthias Mang sowie der Schatzmeister Folkmar Ukena für weitere zwei Jahre einstimmig im Amt bestätigt. Das Präsidium besteht zudem aus Präsident Dr. Udo Dinglreiter und Vizepräsident Peter Sebastian Krause, die bereits vorher bis Mitte 2028 gewählt wurden. 

In seinem Bericht machte Dr. Udo Dinglreiter deutlich, wie dringend Reformen für den Standort seien: „Seit 2019 sind allein in unserer Industrie mehr als 300.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Jeden Monat folgen weitere als Konsequenz einer andauernden Unterauslastung der Kapazitäten. Zuletzt waren es im April 15.600 Arbeitsplätze, die wegfielen.“ Dr. Dinglreiter betonte, dass internationale Krisen nicht als Ausrede herhalten dürften: „Während sich Welthandel und weltweite Industrieproduktion allen Krisen zum Trotz auf einem stetigem Wachstumspfad befinden, hat sich die Produktion nur hierzulande von diesem Wachstumspfad entkoppelt. Die Standortbedingungen in Deutschland sind über Jahre, teils Jahrzehnte, hinweg erodiert. Die fehlende Wettbewerbsfähigkeit des Standorts schlägt sich in einem massiven Investitionsrückgang und einer anhaltenden Deindustrialisierung nieder.“ 
Die gute Nachricht sei: „Die Herausforderungen sind enorm, und die Zeit drängt. Aber noch sind sie lösbar. Wir müssen nur bereit sein, die Probleme ehrlich zu benennen und entschlossen anzugehen“, so Dr. Dinglreiter.