Bildungsmonitor 2026: Hamburg weit vorne, Bremen erneut Schlusslicht
Der Bildungsmonitor 2026 bewertet die Bildungssysteme der Bundesländer, wir haben für Sie die Situation der norddeutschen Bundesländer genauer analysiert.
Der Bildungsmonitor ermittelt anhand von 13 Handlungsfeldern und 98 Indikatoren, inwieweit ein Bundesland die Bildungsteilhabe verbessert, zur Fachkräftesicherung beiträgt und Wachstum fördert.
- Hamburg verteidigt zum vierten Mal dendritten Platz. Besonders stark ist die Hansestadt beim Fremdsprachenunterricht, bei den Betreuungsbedingungen und den Ganztagsangeboten. Mehr dazu hier.
- Mecklenburg-Vorpommern steigt auf den 8. Platz auf. Stärken liegen in der Integration, den Ganztagskonzepten und im Hochschulbereich. Die Betreuungsbedingungen, der MINT-Bereich und die hohen Abbrecherquoten bleiben Baustellen. Mehr dazu hier.
- Schleswig-Holstein verschlechtert sich um einen Rang auf Platz 9. Positiv sind die Kompetenzen im MINT-Bereich, die Forschungslandschaft und die starken Hochschulen. Defizite bestehen bei der Abbrecherquote und der beruflichen Fortbildung. Mehr dazu hier.
- Niedersachsen stagniert auf dem schwachen Mittelfeldplatz 10. Gute Ergebnisse im Hochschulbereich und hohe Bildungsinvestitionen können die Defizite bei den Grundkompetenzen, dem Fremdsprachenunterricht und der Integration nicht kompensieren. Mehr dazu hier.
- Bremen landet zum sechsten Mal auf dem letzten Platz. Nirgendwo sonst ist die Bildungsarmut so hoch, bleibt das MINT- Niveau und die Lesekompetenz so schwach, erreichen Ganztagsstrukturen so wenige Schülerinnen und Schüler. Mehr dazu hier.
Die Detailergebnisse zu allen Bundesländern finden Sie hier.
Der Bildungsmonitor für alle 16 Bundesländer wird seit 2004 vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt, inzwischen zum 23. Mal.