15.8.18: Bundesbericht Forschung und Innovation 2018

Deutschland zählt zu den forschungsintensivsten Volkswirtschaften weltweit, darf sich aber nicht auf seinen Erfolgen ausruhen. 

Arbeiteten 2005 noch 475.000 Menschen im F&E-Bereich, so waren es zehn Jahre später bereits 640.000 Menschen. In einzelnen Teilbereichen nimmt Deutschland sogar den globalen Spitzenplatz ein: So werden hierzulande jährlich pro eine Million Einwohner 371 marktrelevante Patente angemeldet – weit mehr als in den  USA (200) oder in China (27).

Gleichzeitig mahnt der alle zwei Jahre erscheinende Bericht an, sich auf diesen Erfolgen nicht auszuruhen: Im Digitalbereich hätten die USA schon jetzt einen Vorsprung und auch China setze mit seiner stark subventionierten und zentral gesteuerten Industriepolitik den Innovationsstandort Deutschland unter Druck. Vor dem Hintergrund dieser Konkurrenzsituation empfiehlt das BMBF „mehr Zusammenarbeit in Europa“ sowie „mehr Tempo bei der Anwendung“. 

Den kompletten Bericht inkl. eines Datenbandes, einer Übersicht über Organisationen und Einrichtungen in Forschung und Wissenschaft sowie einer Übersicht über die Forschungs- und Innovationspolitik der einzelnen Bundesländer finden Sie hier.