Konjunkturumfrage

Der AGV NORD führt gemeinsam mit NORDMETALL im Frühjahr und Herbst eine Konjunkturumfrage bei über 200 Betrieben der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie durch. Ermittelt werden Geschäftslage, Auftragsbestände und Kapazitätsauslastung sowie aktuelle Tendenzen des Fachkräftemarkts – und das jeweils in fünf Regionen und diversen Branchen wie Maschinenbau, Elektrotechnik, Schiffbau oder Fahrzeugindustrie. Die Ergebnisse sind ein wichtiger Indikator für die konjunkturelle Entwicklung der M+E-Industrie Norddeutschlands und stoßen auf großes Interesse bei den Medien.

NORDMETALL-Präsident Thomas Lambusch hat heute in Hamburg die Ergebnisse der Herbst-Konjunkturumfrage 2019 vorgestellt, die unter den Mitgliedsfirmen von NORDMETALL, AGV NORD sowie den Partnerverbänden in Bremen, Oldenburg und Ostfriesland erhoben wurde.

Frühjahrsumfrage der norddeutschen M+E-Industrie: „Der negative Konjunkturtrend vom Herbst 2018 setzt sich auch im Frühjahr 2019 fort: Der Kostendruck auf die norddeutsche Industrie steigt weiter, besonders der Mangel an ausbildungsfähigen Jugendlichen belastet die Unternehmen mehr denn je.“

„Die Zeit des stetigen Wachstums von Aufträgen, Auslastung und Optimismus in der Metall- und Elektroindustrie geht zu Ende: ‚Boomtime is over‘ bilanziert Thomas Lambusch, Präsident von NORDMETALL, das Ergebnis der Konjunkturumfrage des Herbstes 2018 unter den M+E-Arbeitgebern im Norden.

Frühjahrsumfrage der norddeutschen M+E-Industrie: „Die Fachkräftekrise verschärft sich immer weiter und wird zur ernstzunehmenden Gefahr für das Konjunkturhoch.“

Wachsende Standortnachteile durch Fachkräftekrise, Azubi-Mangel und Kostendruck

Frühjahrsumfrage: Die Konjunkturlage in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie hat sich seit dem Herbst 2016 deutlich verbessert: 82 % der M+E-Betriebe beurteilen die gegenwärtige Geschäftslage als gut oder befriedigend, rund zehn Prozentpunkte mehr als vor einem halben Jahr. 

Die Konjunkturlage in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie hat sich seit dem Frühjahr verbessert: Gut 71 % der M+E-Betriebe beurteilen die gegenwärtige Geschäftslage als gut oder befriedigend, rund sieben Prozentpunkte mehr als vor einem halben Jahr.  

Die Konjunkturlage in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie verschlechtert sich zusehends.

Konjunkturumfrage der Metall- und Elektroindustrie zeigt schlechteste Auftragslage seit vier Jahren.

Der Konjunktur in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie fehlt es an Dynamik. Zwar spricht ein Drittel der Unternehmen von guten Geschäften, dieser Anteil verringert sich jedoch mit Blick auf das nächste halbe Jahr auf nur noch ein Viertel der Firmen.

Eintrübung in der norddeutschen Schlüsselindustrie: Die Geschäftslage der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie hat sich im Jahresverlauf verschlechtert. Mehr Firmen als im Frühjahr bemängeln zu dünne Auftragsbücher und erwarten sogar weitere Rückgänge.

Die norddeutsche Metall- und Elektroindustrie meldet eine bessere Geschäftslage und einen verbesserten Auftragsbestand gegenüber dem vergangenen Herbst.

 

Der Aufschwung in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie lässt noch auf sich warten. Die M+E-Arbeitgeber im Norden zeigen sich jedoch mehrheitlich zufrieden mit der Lage.