Keine Tarifbindung durch AGV NORD-Mitgliedschaft

Der AGV NORD ist kein Tarifträgerverband. Für unsere Mitglieder verhandeln wir mit den Gewerkschaften keine Flächentarifverträge, durch eine Mitgliedschaft beim AGV NORD entsteht somit keine Tarifbindung.
Die Mitgliedsunternehmen können jedoch mit der für Sie zuständigen Gewerkschaft einen Haustarifvertrag verhandeln und vereinbaren. Ein solcher Haustarifvertrag kann firmenindividuelle Ausgestaltungen mit in der Branche üblichen Mindestbedingungen kombinieren - ggf. in Anlehnung an den einschlägigen Branchentarifvertrag. So kann ein Haustarifvertrag die Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen im Betrieb gestalten und bietet dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern hohe Rechtssicherheit.

Unsere Angebote für Mitglieder

Unsere Experten beraten die Mitgliedsunternehmen in allen tarifrechtlichen Fragen. Wir erarbeiten für und mit den Firmen passgenaue Lösungen, die den neuesten Erkenntnissen der Arbeitswissenschaft entsprechen. Auf Ihren Wunsch begleiten wir Sie auch bei Verhandlungen mit der Gewerkschaft, wenn die gefundenen Lösungen in einem Haustarifvertrag umgesetzt werden sollen.


Ein Haustarifvertrag kann die Arbeitsbedingungen regeln und so einen praxisnahen und rechtlichen Rahmen schaffen. In wirtschaftlich schwierigen Situationen muss damit nur noch eine Verhandlung über Maßnahmen zur Gesundung des Unternehmens geführt werden – mit der zuständigen Gewerkschaft.

Wir bieten unseren Mitgliedsunternehmen regelmäßig Informationsveranstaltungen zur aktuellen Themen aus dem Tarifrecht an.



Aktuelle Meldungen

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Wir laden Sie herzlich zu den Informationsveranstaltungen zum Arbeitskampfrecht zur Vorbereitung der Tarifrunde 2018 in Lübeck, Hamburg und Oldenburg ein.

Der Arbeitskampf stellt Betriebe vor eine Vielzahl rechtlicher, wirtschaftlicher und organisatorischer Fragen. Die anliegenden  Arbeitskampfrichtlinien von unserem Dachverband Gesamtmetall geben eine Hilfestellung für die Vorbereitung auf den Arbeitskampf und das Verhalten währenddessen.

Heute vormittag fand in Hamburg die erste Verhandlung in der Tarifrunde 2018 der Metall- und Elektroindustrie im Norden statt.

Am 3. November 2017 hat die IG Metall Bezirksleitung Küste das offizielle Forderungsschreiben unserem Schwesterverband NORDMETALL übergeben.

Die neueste Ausgabe der von Gesamtmetall herausgegebenen Internationalen Sozialpolitischen Nachrichten (ISN 5/2017) enthält aktuelle tarif- und sozialpolitische Entwicklungen aus 13 Ländern.

Am 26.10.2017 hat der IG Metall Vorstand die Forderungen zur Tarifrunde 2018 beschlossen. Am 30.10.2017 hat die IG Metall Küste fristgemäß der Tarifvertrag über Entgelte und Ausbildungsvergütungen vom 19.05.2016 (TV Entgelt) gekündigt.

Am 24. Oktober 2017 hat die Tarifkommission der IG Metall Küste ihre Forderung für die Tarifrunde 2018 beschlossen.

Zum TV LeiZ 2017 haben wir für Sie in Zusammenarbeit mit NORDMETALL eine umfassende Kommentierung mit Musterbetriebsvereinbarung erstellt.

NORDMETALL lädt Sie ein zu den Informationsveranstaltungen zum Mantel- und Entgeltrahmentarifvertrag

Wir laden unsere Mitgliedsunternehmen ein zur Informationsveranstaltung "AÜG und TV LeiZ kompakt" in Hamburg.

Zum G20-Gipfel am 7. und 8. Juli 2017 wird es wegen der anwesenden Staats- und Regierungschefs und der damit verbundenen hohen Sicherheitsanforderungen zu nicht unerheblichen Verkehrsstörungen kommen. Der Arbeitgeber ist jedoch nicht zur Entgeltfortzahlung für Ausfallzeiten verpflicht.

In Umsetzung der Tariföffnungsklausel des AÜG sieht der TV LeiZ 2017 eine Überlassungshöchstdauer von 48 Monaten (statt der gesetzlichen 18 Monate) vor.

Nachdem ein Verhandlungsergebnis zum TV BZ ME vorliegt, haben NORDMETALL und IG Metall das Verhandlungsergebnis zum TV LeiZ 2017 überarbeitet und neu unterzeichnet. Der TV LeiZ 2017 soll - wie ursprünglich geplant - zum 01. April 2017 (rückwirkend) in Kraft treten.

Der Geltungsbereich einer Neuregelung und das Entgeltniveau bleiben wesentliche Streitpunkte

§ 3 Ziff. 6 Manteltarifvertrag (MTV), der bestimmt, dass Zeiten für Umkleiden und Waschen nicht zur vergütungspflichtigen Arbeitszeit zählen, ist wirksam - so das Bundesarbeitsgericht mit Urteil vom 13.12.2016.