Keine Tarifbindung durch AGV NORD-Mitgliedschaft

Der AGV NORD ist kein Tarifträgerverband. Für unsere Mitglieder verhandeln wir mit den Gewerkschaften keine Flächentarifverträge, durch eine Mitgliedschaft beim AGV NORD entsteht somit keine Tarifbindung.
Die Mitgliedsunternehmen können jedoch mit der für Sie zuständigen Gewerkschaft einen Haustarifvertrag verhandeln und vereinbaren. Ein solcher Haustarifvertrag kann firmenindividuelle Ausgestaltungen mit in der Branche üblichen Mindestbedingungen kombinieren - ggf. in Anlehnung an den einschlägigen Branchentarifvertrag. So kann ein Haustarifvertrag die Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen im Betrieb gestalten und bietet dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern hohe Rechtssicherheit.

Unsere Angebote für Mitglieder

Unsere Experten beraten die Mitgliedsunternehmen in allen tarifrechtlichen Fragen. Wir erarbeiten für und mit den Firmen passgenaue Lösungen, die den neuesten Erkenntnissen der Arbeitswissenschaft entsprechen. Auf Ihren Wunsch begleiten wir Sie auch bei Verhandlungen mit der Gewerkschaft, wenn die gefundenen Lösungen in einem Haustarifvertrag umgesetzt werden sollen.


Ein Haustarifvertrag kann die Arbeitsbedingungen regeln und so einen praxisnahen und rechtlichen Rahmen schaffen. In wirtschaftlich schwierigen Situationen muss damit nur noch eine Verhandlung über Maßnahmen zur Gesundung des Unternehmens geführt werden – mit der zuständigen Gewerkschaft.

Wir bieten unseren Mitgliedsunternehmen regelmäßig Informationsveranstaltungen zur aktuellen Themen aus dem Tarifrecht an.

Hier informieren wir Sie über die neuesten Entwicklungen der M+E-Tarifrunde 2017-2018.



Aktuelle Meldungen

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Die außerordentliche Mitgliederversammlung von NORDMETALL hat soeben das Verhandlungsergebnis vom 08.02. zum Abschluss der Tarifrunde 2018 mehrheitlich angenommen.

Aufgrund der großen Nachfrage für unsere Informationsveranstaltungen zum M+E-Tarifabschluss bieten wir Ihnen eine weitere Veranstaltung am Standort Kiel am 8.3. an.

Zu dem Verhandlungsergebnis zwischen NORDMETALL und IG Metall Küste zum Abschluss der Tarifrunde 2018 übersenden wir Ihnen erste Erläuterungen und möchten Sie auf zeitnahe Informationsveranstaltungen aufmerksam machen.

NORDMETALL und IG Metall Küste haben nach neunstündigen Verhandlungen am späten Abend des 8.2. den in Baden-Württemberg gefundenen Kompromiss zum Abschluss der diesjährigen Tarifrunde in der M+E-Industrie für den Norden übernommen. 

Nach gut 15-stündigen intensiven Verhandlungen konnte ein Tarifabschluss erreicht werden, den der Tarifpolitische Vorstand von Gesamtmetall zur Übernahme empfohlen hat

Die am letzen Wochenende abgebrochenen Verhandlungen um einen Abschluss der diesjährigen M+E-Tarifrunde werden ab Montag in Baden-Württemberg wieder aufgenommen.

Nach dem Abbruch der Verhandlungen in Baden-Württemberg hat die IG Metall Küste für die kommende Woche ab Mittwoch im Norden sog. "Tagesstreiks" angekündigt. Wir bieten Ihnen kurzfristig am Montag (29.01.) und Dienstag (30.01.) Onlineschulungen zu dieser Form des Arbeitskampfes an.

Das Statement des Präsidenten von Gesamtmetall Dr. Dulger vor der Presse:

Die fünfte Runde der Tarifverhandlungen in der Metall-und Elektro-Industrie in Baden-Württemberg sind soeben nach mehr als 16-stündiger Verhandlung ohne Ergebnis zu Ende gegangen. 

Der IGM-Vorstand hat beschlossen, die M+E-Tarifverhandlungen in Bezirk Baden-Württemberg am Abend fortzusetzen, gleichzeitig für den Fall des Scheiterns aber die Urabstimmung für einen unbefristeten Erzwingungsstreik angedroht.

Gestern startete die 4. Verhandlungsrunde zur Tarifrunde 2018 für die Metall- und Elektro-Industrie mit der Verhandlung für Baden-Württemberg, heute wurden die Tarifgespräche in Hamburg für den Norden fortgesetzt.

Am 18.1. wurde die M+E-Tarifrunde 2018 mit der dritten Verhandlung für den Norden ergebnislos fortgesetzt.

Im Gleichlauf mit der Erstellung der Mindestnettoentgelttabelle 2018 wurde nun auch die Ermittlung der Berechnungsformeln für 2018 für Altersteilzeit auf Basis des TV FlexÜ alt abgeschlossen.

Am 11. Januar 2018 wurde in Baden-Württemberg die dritte Runde der M+E-Tarifverhandlungen eröffnet.

Die Arbeitgeberseite hat in der Öffentlichkeit und gegenüber der IG Metall bundesweit auf die Rechtswidrigkeit der Forderung nach einem Teilentgeltausgleich für bestimmte Beschäftigtengruppen bei einer Arbeitszeitreduzierung auf bis zu 28 Wochenstunden hingewiesen.