Im Gegensatz zum stabilen allgemeinen Arbeitsmarkt rechnet die Metall- und Elektroindustrie in Norddeutschland mit einer erheblich schlechteren Entwicklung im neuen Jahr.

Die derzeit guten Zahlen des Arbeitsmarkts täuschen nach Ansicht der norddeutschen Industrie über viele Probleme hinweg.

NORDMETALL-Präsident Thomas Lambusch hat heute in Hamburg die Ergebnisse der Herbst-Konjunkturumfrage 2019 vorgestellt, die unter den Mitgliedsfirmen von NORDMETALL, AGV NORD sowie den Partnerverbänden in Bremen, Oldenburg und Ostfriesland erhoben wurde.

Die norddeutschen Industrie-Arbeitgeber kritisieren in der neuesten Ausgabe von Standpunkte TV die Zunahme sachfremder Regulierungen, die vorgeben, dem Klimaschutz zu dienen. 

Immer mehr Unternehmen suchen erfolglos Nachwuchs oder können offene Stellen nicht besetzen. Darunter leidet die Wirtschaft. Umgekehrt freuen sich Bewerber, die bei ihrem Wunscharbeitgeber nicht landen konnten, oder Mitarbeiter, die von Personalabbau bedroht sind, über eine alternative Perspektive in der M+E-Industrie.

Ferien nutzen, Berufe kennenlernen

In den Ferien mit viel Spaß moderne Technik ausprobieren und interessante Berufe mit hervorragenden Zukunftsaussichten kennenlernen, das geht vom 18.-22.7. im InfoTruck der Metall- und Elektroindustrie auf Fehmarn.

Gesteuerte Zuwanderung, rasche Digitalisierung, geschicktes „Employer Branding“

NORDMETALL-Präsident Thomas Lambusch hat aus Anlass einen Europa-Abends des Arbeitgeberverbandes in Hamburg betont, dass die Fortentwicklung der Europäischen Union aus Sicht der norddeutschen Metall- und Elektro-Unternehmer „alternativlos“ ist.

Frühjahrsumfrage der norddeutschen M+E-Industrie: „Der negative Konjunkturtrend vom Herbst 2018 setzt sich auch im Frühjahr 2019 fort: Der Kostendruck auf die norddeutsche Industrie steigt weiter, besonders der Mangel an ausbildungsfähigen Jugendlichen belastet die Unternehmen mehr denn je.“

"Die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ist wesentlich auf die Industrie zurückzuführen", kommentiert Dr. Nico Fickinger, Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie die neuen Arbeitsmarktzahlen.

Maschinen sind was für Männer. Dieses Vorurteil haben zum Glück nicht alle Mädchen. Zum Beispiel nicht die Schülerinnen der Gemeinschaftsschule Friedrichsort, die am Donnerstag die J.P. Sauer & Sohn Maschinenbau in Friedrichsort besuchten. 

Der Digitalpakt Schule muss rasch und konsequent umgesetzt werden, um nicht neue Arbeitslosigkeit entstehen zu lassen.

63 Prozent der Mitgliedsfirmen von NORDMETALL und AGV NORD befürchten eine teilweise Beeinträchtigung ihrer Geschäftstätigkeit durch einen ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der EU.

Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen zeigen den unverändert hohen Bedarf an Fachkräften. Bei der Bewältigung dieser Fachkräftekrise soll seit Jahresanfang das Teilhabechancengesetz helfen.